


Der Veranstalter der IMA ist der Verband der Deutschen Automatenindustrie e.V. (VDAI). Organisiert wird die Veranstaltung durch die Reed Exhibitions Deutschland GmbH.
Die Aussteller der IMA sind Zulieferer und Dienstleistungsunternehmen aus den Bereichen Unterhaltungsautomaten, Geldgewinnspielgeräten, Sportspielautomaten, Warenautomaten und Leistungsautomaten. Dies allein deckt aber bei Weitem nicht das Portfolio der IMA ab.
Dienstleister und Hersteller aus den Bereichen Billard und Bowling sowie Betreiber von Online- Webseiten präsentieren sich ebenso wie Hersteller von Kiddie Rides, Zubehör, Ersatzteilen, Einrichter und Unternehmen aus dem Casinobereich. Auch finden sich die Themen elektronische Datenverarbeitung, Consulting und Marketing dort wieder runden somit das vielfältige Portfolio der IMA ab.
Und genau auf ihre richtige Einkäuferzielgruppe treffen die Aussteller der IMA: Besucher sind Automatenaufstellunternehmen, Inhaber und Betreiber von Spielstätten, Casinos und Gastronomie.
Aber die IMA ist nicht nur Informations- und Orderplattform, sie ist auch Bühne für die Kommunikation innerhalb der Branche. Sehen und gesehen werden. Informationen machen die Runde. Neuheiten gehen von Mund zu Mund. Wer nicht dabei ist, erfährt auch nichts.
Im Menüfeld auf der linken Seite finden Sie weiterreichende Informationen.
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Die IMA kann auf äußerst erfolgreiche Jahre seit ihrem Bestehen zurückblicken. So richtig zugetraut haben dieser Messe den Erfolg nur wenige. Durch zuviele "Ups" and "Downs" waren die ersten Jahre gekennzeichnet. In Berlin hatte sich die DAT-IMA (Deutscher Automaten-Tag-IMA) in den siebziger Jahren zwar schon einen recht guten Namen gemacht, doch unter anderen Vorzeichen. Die IMA war damals mehr ein lockerer Branchentreffpunkt, an dessen Rand in Hotelhallen auch Automaten aufgestellt waren. Im Mittelpunkt stand ganz eindeutig ein großer Branchenball.
Zusätzlich zur geographischen Lage und der Nähe zu den angrenzenden Benelux-Nachbarn bietet das Düsseldorfer Messegelände mit der ultramodernen Halle 8 eine Infrastruktur, die derzeit zu den besten im internationalen Messegeschäft zähle.
Mit Düsseldorf ist eine Trendumkehr gelungen. Man ist sich außerdem sicher, dass die IMA wieder mehr Fahrt in Richtung Internationalität aufnehmen wird. Deutliche Hinweise darauf gab es schon auf der 2007er Veranstaltung. Die insgesamt gute verkehrstechnische Anbindung der NRW-Metropole bietet der Münzspielindustrie eine europäische Plattform, auch für Kunden aus Ost-, Mittel- und Südeuropa.
Die ganze Welt der Spiele und damit auch die Welt der IMA war etwas in "Unordnung" geraten. Alte Werte und Anschauungen wurden in kurzer Zeit über Bord geworfen.
Auf zu neuen Ufern, hieß die Parole und damit auch auf zu einer neuen IMA. Damals war die IMA eher Spiegelbild denn Motor eines sich belebenden und ständig bewegenden Marktes.
Die Gegenliebe der Frankfurter Messe zum Vorhaben IMA war damals nicht sehr groß. Die IMA konnte nur mit ein paar tausend Besuchern aufwarten und bot somit wenig Anreiz. Die VDAI´ ler wurden zu Heckmann, Messen und Ausstellungen, nach Wiesbaden geschickt. Der dort ansässige Messeveranstalter hatte schon Messen für Gastronomen, für Bäcker und Friseure durchgeführt. Dies zeigt deutlich, welchen Stellenwert die Automatenwirtschaft zu dieser Zeit in Deutschland hatte. Der Markt betrug etwa 25 Prozent seines heutigen Volumens.
Im Messeunternehmen Heckmann, das später von Blenheim aufgekauft wurde, die Ende 1996 wiederum mit Miller Freeman fusionierten und zum größten privaten Messeveranstalter weltweit avancierten, sah man schnell die Chancen, die in diesem Messeprojekt steckten und nahm die Risiken mutig in Kauf. Die Zuammenarbeit mit dem VDAI funktionierte aus dem Stand heraus und das tut sie seit fast 20 Jahren.
Das Engagement von beiden Seiten sollte sich schnell lohnen. Schon die erste IMA in Frankfurt konnte fast 6000 Besucher vermelden, also eine Steigerung um gut 100 Prozent. Die Fachpresse jubelte: "IMA 80 die Superschau", hieß es dort.
Die Vorgabe des Veranstalters war zweigleisig und trotzdem ganz klar: Einmal wollte man die IMA zu einem zentralen "Marktplatz" in Europa und in der Welt machen und gleichzeitig war angestrebt, durch das Niveau der Messe eine eindeutige und hochwertige Imageprägung zu erreichen. Damals sollte dies noch vorwiegend nach innen wirken also in die Branche hinein. Erst mit dem Erstarken der deutschen Unternehmen und mit der wachsenden Exportorientiertheit, konnte die IMA dieses Image auch international nutzen.
Dies sollte sich bald ändern. Ab 1990 mußten wegen staatlicher Gesetzesänderungen tausende von Spielgeräten von der Wand. Spielstätten wurden auf 10 Geräte pro Konzession reduziert und man benötigte mindestens 150 Quadratmeter, um ein erfolgreiches Konzept zu verwirklichen. Hinzu kam, daß die Mehrwertsteuerschraube und die Vergnügungssteuerschraube mehr und mehr die Unternehmen belasteten. Dies wirkte sich zwangsläufig auf den Markt aus. Zwei bedeutende Hersteller gingen in Konkurs und fünf der acht größten Spielstättenfilialisten mußten aufgeben.
Die Besucherzahlen der IMA sanken auf knapp unter 12.000 Messegäste, wobei bei den internationalen Besuchern noch ein Anstieg von gut fünf Prozent verzeichnet werden konnte. Der Rückgang der Besucherzahlen war Ausdruck einer tiefen Verunsicherung und übermäßigen Belastung der Automatenwirtschaft.
Mit dieser Entwicklung ging einher, daß die IMA immer mehr vom Spiegelbild des Marktes zum Motor und Trendsetter wurde. Das 40-Pfennig-Spiel in Deutschland hatte auf der IMA 1994 seinen Durchbruch geschafft. Als der Aufstellunternehmer sah, das der Trend eindeutig in diese Richtung gehen würde und die Unternehmen, dank EuGH, wieder Geld hatten, da war das Eis gebrochen.
Auf der IMA machen Neuigkeiten und Markttrends schnell die Runde. Der Stellenwert des Darts, Billards und der Sportspiele auf der IMA ist höher denn je und dieser Erfolg erhielt 1996 sogar einen eigenen Namen. Seit diesem Zeitpunkt gibt es die bsi Billard und Sportspiel Innovationen.
Ähnlich war es Jahre nach dem Durchbruch des Darts mit der Einführung der sogenannten Fungames. Dies sind vorwiegend englische Spielsysteme, die aber in Deutschland nur ohne Geldgewinn, rein zur Unterhaltung, betrieben werden. Anfänglich wurde auch diese Spielvariante kritisch beäugt. Man gestand den Geräten zwar zu, daß sie durch Features, die dem deutschen Geldspielgerät verboten sind, dynamischer und erlebnisreicher sind, als diese. Der Durchbruch wollte jedoch nicht so recht gelingen.
Bis zur IMA '96. Da waren an die 60 unterschiedliche Spielsysteme zu sehen. Die Holländer hatten sie ins Land gebracht, doch nun waren auch deutsche und englische Unternehmen aktiv geworden. Der Durchbruch war eine Frage von Tagen, nämlich genau von vier IMA Tagen.
Seit 1996 zeigt sich jedoch ein neuer Trend: Die Anbieter von kleineren Kaffee- und Getränkeautomaten für Büros, Spielstätten, Billardcafés und andere Einrichtungen haben den Trend der Zeit erkannt und drängen jetzt zur IMA. Immer mehr ausländische Firmen versuchen in diesem Bereich mit günstigen und guten Produkten den deutschen Markt zu erobern. Das Partnerland der IMA 1997, Italien, war da Vorreiter.
Erstmalig hat die IMA, in 2000 als sie ihren 20. Geburtstag feierte, in Nürnberg stattgefunden. Das hat gute Gründe. Die Automatenwirtschaft begreift Neuerungen immer als Chance, so auch Nürnberg...
An diesen wenigen Beispielen kann man sehen, dass die IMA erst nur Bühne, dann Spiegelbild und heute in vielen Teilbereichen auch Motor der Automatenwirtschaft ist, der deutschen und der internationalen.